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Abfälle

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Sammelstellen:
  • IconAlteisen / Altmetall

    Was sind Altmetalle?
    Altmetalle sind wertvolle Sekundärrohstoffe. Es lohnt sich, diese Materialien separat zu sammeln, zu sortieren und zu definierten Schrottqualitäten aufzubereiten. Sie können geschmolzen und vergossen werden und wieder neue Funktionen übernehmen. Das schont die Resourcen und spart Energie.
     

    Rohstoffe und Herstellung
    Altmetalle lassen sich in Eisenmetalle und Nichteisenmetalle unterteilen.
    Zu den Nichteisenmetallen gehörden Buntmetalle (Kupfer, Kupferlegierungen wie Bronze und Messing), die Graumetalle (Aluminium, Blei, Zink, Zinn) und die Edelmetalle (Gold, Silber).

    Gegenstände aus Eisen enthalten oft legierte Bestandteile und oberflächliche Schutzschichten aus Chrom, Zinn, Zink, Blei und Cadimium. Sie sind für einen wichtigen Teil der im Siedlungsabfall vorkommenden Schwermetallen verantwortlich. Im Unterschied zu den Nichteisenmetallen ist Eisen magnetisch.

    Zu den Eisenmetallen gehören Gusseisen und Stahl. Die meisten Stähle sind niedrig legiert (Kohle, Silizium, Mangan) und magnetisch, was die Trennung bei der Schrottaufbereitung erleichtert. Sie werden durch oberflächliche Schutzschichten aus Zinn, Zink (Weissblech) und seltener auch Chrom oder Nickel vor Korrosion geschützt.
    Doch hoch legierte Stähle enthalten grössere Anteile an Chrom und Nickel und sind häufig nicht magnetisch. Wegen der sich selber bildenden Schutzschicht werden sie als rostfreie Stähle bezeichnet.

    Tipps

    • Keine Metalle in den Hauskehricht geben. Sie sind in jedem Fall ein wichtiger Sekundärrohstoff, unabhängig vom Schrottpreis.
    • Altmetall möglichst von Fremdstoffen befreien. Holz, Textilien oder Kunststoffe gehören in den Kehricht und nicht in die Altmetallsammlung. Bei Verbundwaren mit grossem Altmetallanteil wird eine gewisse Menge Fremdstoffe toleriert.
    • Stahlblechdosen und Aluminium nicht in die Altmetallsammlung geben. Sie werden separat gesammelt und wiederverwertet. Elektro- und Elektronikgeräte an den Handel zurückgeben, den auch sie gehören nicht in die Altmetallsammlung.

    Entsorgungskosten pro Kilo Fr. 0.20

  • IconAltholz

    Bauholz, Abbruchholz, Spanplatten, Paletten, Harrassen, Kisten.

    Kleinmengen:
    Altstoffsammelstelle Aarberg
    Dreschschopf
    Kappelenstrasse 14
    3270 Aarberg
    Entsorgungskosten pro Kilo Fr. 0.60

    Grossmengen:
    Sortec Aarberg AG
    Alte Lyss-Strasse 27
    3270 Aarberg

  • IconAltöl

    Mineralische Altöle und verbrauchtes Speiseöl sind Sonderabfälle. Sie werden separat gesammelt und verwertet. Im Haushalt fallen in der Regel nur Kleinstmengen an Speiseöl an. Zum Schutz der Gewässer dürfen Öle und Fette auf keinen Fall über die Kanalisation entsorgt werden.

    Stoffbeschreibungen
    Mineralisches Altöl: Altöle sind gebrauchte halbflüssige oder flüssige Schmierstoffe, die ganz oder teilweise aus Mineralöl oder synthetischen Ölen bestehen, einschliesslich ölhaltige Rückstände aus Behältern, Emulsionen und Wasser-Öl-Gemische.

    Beim Einsatz sind sie beispielsweise durch Alterung und Verunreinigung unbrauchbar geworden. Der weitaus grösste Anteil an Altöl stammt aus Industrie und Gewerbe. Im Privathaushalt fällt mineralisches Altöl selten an, allenfalls beim Wechseln des Motorenöls.


    Speiseöl: Speiseöl-Abfälle sind nicht mehr geniessbare Öle und Fette pflanzlicher oder tierischer Herkunft. Sie fallen hauptsächlich in Form von altem Frittieröl in Restaurants und Kantinen an. Im Privathaushalt fällt Speiseöl als Abfall meist nur in Kleinstmengen an.

    Sammlung und Aufbereitung
    Mineralisches Altöl und Speiseöl gehören zu den Sonderabfällen, deren Abgabe, Transport und Entgegennahme bewilligungspflichtig sind und mit Hilfe von Begleitscheinen von den Kantonen kontrolliert werden.

    Industrie und Gewerbe müssen ihre mineralischen Altöl- oder Speiseölabfälle direkt bei den zugelassenen Verwertungs- und Aufbereitungsanlagen anliefern oder es von diesen abholen lassen.

    Für mineralisches Altöl und Speiseöl aus dem Haushalt stehen in den meisten Gemeinden Sammelstellen zur Verfügung. Mineralisches Altöl und Speiseöl werden zum Teil getrennt gesammelt.

    Tipps

    • In der Kanalisation führen ölhaltige Abfälle zu Ablagerungen und in der Folge zu einem teuren zusätzlichen Reinigungsaufwand. Öl darf deshalb nicht unnötig ins Wasser gelangen. Ein Liter Mineralöl kann eine Million Liter Trinkwasser verschmutzen
    •  Wenn sich keine Sammelstelle in der Nähe befindet, können kleinste Mengen an Speiseöl (bis drei Deziliter) in gut verschlossenen Kunststoffbehältern in den Hauskehricht gegeben werden.
    • Speiseölgemische wie beispielsweise Salatsaucen ebenfalls in verschlossenen Kunststoffbehältern in den Hauskehricht geben.
    • Fettiges oder öliges Kochgeschirr vor dem Abwasch mit Haushaltpapier ausreiben.

    Entsorgungskosten gratis

  • IconAluminium-Verpackungen / Blechbüchsen

    Getränkedosen, Tiernahrungsschalen, Lebensmitteltuben, Menüschalen, Folien, kleinere Aluminiumteile und alle anderen Verpackungen mit dem Alu-Recycling-Signet.

    Entsorgungskosten gratis

    Stahlblech
    Die separate Sammlung und Verwertung von sauberen Stahlblechdosen ist ökologisch sinnvoll, denn sie spart die Ressourcen Stahl und Zinn ein. Zudem reduzieren sich der Energieverbrauch und die Luftbelastung im Vergleich zur Entsorgung und Neuproduktion stark.

    Rohstoffe und Herstellung
    Konservendosen werden meist aus Stahlblech hergestellt. Wenn diese mit einer Zinnschicht als Korrosionsschutz überzogen ist, spricht man von Weissblech. Es gibt aber auch Dosen, bei denen das Stahlblech mit einem weissen Lack beschichtet ist.

    Sammlung und Aufbereitung
    Verpackungen, die mit dem Stahlblech-Recyclingsignet gekennzeichnet sind, gehören in die Stahlblechsammlung und nicht ins Altmetall. Für die Sammlung sind die Gemeinden zuständig. Viele Gemeinden sammeln aufgrund von Empfehlungen der Recyclingorganisationen Stahlblech und Aluminium in einem gemeinsamen Behälter.

    Neben den Konservendosen bestehen die meisten Deckel von Einweggläsern und einige wenige Getränkedosen aus Stahlblech.

    Tipps

    • Frischprodukte bevorzugen - wer frische Saisonfrüchte und –gemüse einkauft, kann auf den Kauf von Stahlblechdosen verzichten.
    • Leere Dosen reinigen und Etiketten ablösen. Die Reinigung sollte im letzten Spülwasser oder mit kaltem Wasser stattfinden, denn der Aufwand an laufendem Heisswasser macht die Energieeinsparung durch das Recycling zunichte.
    • Dosen flachdrücken. Das reduziert das Volumen und spart Transportkosten.
    • Farbdosen gehören nicht in die Stahlblechsammlung sondern in den Sonderabfall!

     

    Aluminium

    Im Jahr 2004 hat die Schweizer Bevölkerung 4200 Tonnen Aluminium gesammelt. Mit 3250 Tonnen oder 88% sind die Getränkedosen die Spitzenreiter. Beim Recycling von Aluminium sind Einsparungen von bis zu 95% der bei der Erstproduktion eingesetzten Energie möglich. Dank neuer Technologien bereiten Schmutzstoffe im Verwertungsprozess keine grossen Probleme mehr.

    Rohstoffe und Herstellung
    Aluminium ist ein Leichtmetall. In der Natur kommt es als Salz oder Erz (Bauxit) vor. Letzteres wird hauptsächlich im Tagbau rund um den Äquatorgürtel gewonnen – unter anderem in Australien, Guinea, Jamaika, Brasilien und Venezuela.

    Sammlung und Aufbereitung
    Gesammelt werden alle mit dem Alu-Recyclingsignet gekennzeichneten Verpackungen wie Getränkedosen, Tierfutterschalen, Tuben, Menü- und Backschalen, nichtmagnetische Konservendosen, Tablettenröhrchen sowie Haushaltgegenstände wie Bratpfannen, Backformen und Ähnliches.

    Für die Sammlung von Aluminium gibt es in den meisten Gemeinden Sammelstellen.

    Tipps

    • Im Haushalt PE-Folie und abwaschbare Behälter für die Verpackung von Lebensmitteln verwenden. Rund ein Fünftel des jährlichen Aluminiumverbrauchs geht weltweit in die Verpackungsproduktion.
    • Leere Aluminiumgetränkedosen pressen. An gut frequentierten Verkaufs- und Konsumorten stehen oft Dosenpressen zur Verfügung.
    • Auch verschmutztes Aluminium sammeln.
  • IconBauschutt / Mineralische Abfälle

    Ziegelsteine, Feldsteine, Porzellan, Blumentöpfe, ...

    Entsorgungskosten pro Kilo Fr. 0.20

  • IconElektrogeräte

    Haushaltklein-, Haushaltgrossgeräte, Kühl-, Gefrier- und Klimageräte, elektrische und elektronische Spielwaren, Bau-, Garten- und Hobbygeräte, Leuchten und Leuchtmittel sowie Sport- und Fitnessgeräte

    Entsorgungskosten: Entsorgungsgebühr wird bei der Anschaffung eines Gerätes bezahlt. 

    Mit der separaten Sammlung von ausgedienten elektrischen und elektronischen Geräten können grosse Mengen an Schwermetallen und anderen Schadstoffen von den Siedlungsabfällen ferngehalten werden. Eisen, Kupfer, weitere Metalle und andere Materialien werden zurück gewonnen und wiederverwertet. Nicht mehr Verwendbares wird aussortiert und umweltgerecht entsorgt. Die Verkaufsstellen sind verpflichtet, sämtliche Geräte der Art, die sie in ihrem Sortiment führen, zurückzunehmen.

    Rohstoffe
    Bei der Herstellung von Elektro- und Elektrikgeräten werden vor allem Metalle und Kunststoffe in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen verwendet.

    Sortierung und Aufbereitung
    Der grösste Teil der Elektronikgeräte wird in Zerlegebetrieben in ihre Bestandteile zerlegt. Materialien, welche Schadstoffe enthalten, gelangen dabei in eine separate Sondermüllentsorgung. Die restlichen Teile werden soweit möglich stofflich wiederverwertet.

    Tipps

    • Den Neukauf eines Gerätes gut überlegen. Etliche Geräte genügen den Anforderungen oft auch dann noch, wenn sie nicht dem aktuellsten Stand der Technik entsprechen.
    • Geräte mit anderen gemeinsam nutzen.
    • Qualitativ gute und einfach reparierbare Geräte kaufen und auch die zu erwartende Lebensdauer des Gerätes berücksichtigen.
    • Beim Kauf auf Energie-Labels achten und möglichst Strom sparende Geräte bevorzugen.
    • Sämtliche ausgediente elektrischen und elektronischen Geräte an die Verkaufsstellen zurückgeben, welche ähnliche Geräte (nicht zwingend gleiche Marke) im Sortiment führen. Das ist auch ohne Neukauf möglich.

    Merkblätter

    bring back makes S.E.N.S.

    bring back makes S.E.N.S. auch für Spielwaren

  • IconGlas

    Nur Flaschenglas gehört ins Altglas!
    Glas kann ohne Qualitätsverlust beliebig oft eingeschmolzen werden. Seit dem Jahr 2002 bezahlen Hersteller und Importeure eine vorgezogene Entsorgungsgebühr für Getränkeverpackungen aus Glas.
    Zuständig für die Glassammlung sind die Gemeinden. Für farbgetrennt gesammeltes Altglas, das einem echten Recycling zugeführt wird, erhalten sie eine höhere Entschädigung als für Glasscherben, die zu Sandersatz verarbeitet werden.

    Rohstoffe und Herstellung
    Glas wird aus den Primärrohstoffen Quarzsand, Soda und Kalk hergestellt. In kleinen Mengen kommt Dolomit, Feldspat, Calumite (Hochofenschlacke) und Natriumsulfat als Flussmittel hinzu.
    Da Glas beliebig oft wieder eingeschmolzen und neu geformt werden kann und dank der hohen Rücklaufquote von Altglas müssen in der Schweiz nur wenig neue Rohstoffe eingesetzt werden. Bei einer Temperatur von rund 1500 Grad Celsius werden die Primärrohstoffe und Altglas geschmolzen und in Gussformen zu Flaschen oder Verpackungsgläsern geblasen. Der Energieverbrauch für die Glasschmelze ist hoch.

    Sammlung und Aufbereitung
    Rund 63% des Altglases werden in der Schweiz farbgetrennt für die Wiederverwertung zu neuwertigem Glas gesammelt, denn für die Herstellung einer neuen weissen oder braunen Flache kommen nur weisse oder braune Scherben zum Einsatz.
    Knapp 35% des Glases werden farbgemischt für minderwertigere Produkte verwertet. Nur etwa 2% des Glases werden als Ganzglas gesammelt, gewaschen und als Getränkeflaschen wieder verwendet.

    Das farbgetrennte Altglas gelangt per Bahn- oder Strasse nach St. Prex (VD) in die einzige Schweizer Aufbereitungsanlage und in das dazugehörige Glaswerk oder in eine Aufbereitungsanlage ins Ausland. Da in der Schweiz ein Altglasüberschuss herrscht, geht zurzeit mehr als die Hälfte des Altglases in den Export. Im Ausland wird es praktisch ausschliesslich zu Neuglas verarbeitet.

    Tipps

    • Trinkwasser aus der Leitung dem verpackten Mineralwasser vorziehen. Unnötige Transporte von Getränken in Flaschen belasten die Umwelt.
    • Einwegbehälter wo immer möglich vermeiden. Getränke nach Möglichkeiten in Mehrwegflaschen kaufen; diese können bis zu 80-mal wieder befüllt werden.
    • Bei farbgetrennten Einwürfen auf das Sortieren nach den Farben Weiss, Grün und Braun achten. Alle übrigen Farben gehören zum Grünglas.
    • Keramik, Porzellan, Ton, Steingut, Spiegel- und Fensterglas sowie Trinkgläser nicht in die Glassammlung geben (Separatsammlung oder Hauskehricht).

    Durch die Gemeinde aufgestellen Glascontainern:

    • Coop
    • Viehmarktplatz
    • Leimernweg (OK Coop)
    • Ringweg
  • IconGrüngut

    Deckstroh, Laub, Stauden, Rasen- und Baumschnitt, alte Topferde, Gartenabfälle.

    Abfuhr
    Grünabfuhr jeweils am Dienstag, ab 07.00 Uhr
    März - Ende November => wöchentlich

    Januar, Februar, Dezember => jede zweite Woche 2017 (04./17. und 31. Jan. / 14. und 28. Feb. / 05. und 19. Dez.)

    Termine Grünabfuhr

    Bereitstellung

    jeweils am Abfuhrtag ab 07.00 Uhr
    Bereitstellung Grüngut aus dem Haushalt direkt in die zur Verfügung gestellten Grüncontainern der Gemeinde.
    Bereitstellung Grüngut aus dem Garten in eigenen Containern oder in geeigneten Gebinden (z.B. Korb, Kessel)

    Keine Plastiksäcke!

    Entsorgungskosten
    Die Bereitstellung der Dienstleistung sowie die Entsorgungskosten werden mit
    der Kehrichtgrundgebühr finanziert.

  • IconHäckseldienst

    Marti Logistik AG
    Roger Lauper
    T: 032 391 77 35

    Voranmeldung
    4 x jährlich kann der Häckseldienst in Anspruch genommen werden. Bitte melden Sie sich bei der Fa. Marti Logistik AG mindestens eine Woche vor dem Häckseltag an. Dies ist besonders wichtig, wenn jemand das Häckselgut behalten möchte!

    Entsorgungskosten
    Die Entsorgungskosten werden durch die Grundgebühr finanziert.

  • IconHauskehricht

    Plastik, Tetra-Packungen, Speisereste, Windeln, Katzenstreu, Asche.

    Entsorgungsstelle: offizielle Kehrichtsammelstellen

    Abfuhr

    Kehrichtabfuhr jeweils am Freitag, ab 07.00 Uhr

    Abfuhrtage der Aussengebiete:

    • Grafenmoos = Dienstag
    • Leimern = Freitag
    • Mülital = Dienstag
    • Spins = Freitag
    • Zelgli = Donnerstag

     

    Bereitstellung

    jeweils am Abfuhrtag ab 07.00 Uhr

    Wo Container vorhanden sind, die Säcke bitte in und nicht neben den Container stellen!

    Entsorgungskosten

    Die Entsorgungskosten werden über eine Volumengebühr (Vignette) bezahlt.
    Das Zusammenführen wird durch die Kehrichtgrundgebühr finanziert.

    Bezugsquellen in Aarberg für MÜVE Vignetten und Kehrichtsäcke

    • P. + B. Adam AG, Stadtplatz 1-3
    • Avec, Bahnhofstrasse 9b
    • Coop Supermarkt Holzbrücke, Murtenstrasse 4
    • Coop Shop Tankstelle, Leimernweg 53
    • Denner Satellit, Alte Lyssstrasse 2
    • Die schweizerische Post, Bahnhofstrasse 4
    • Landi Aarberg, Chräjeninsel 16
    • Lidl Aarberg, Alte Lyssstrasse 7
    • Stedtli-Chäsi, Stadtplatz 34

    Nähere Angaben zum Hauskehricht finden Sie hier im aktuellen Abfallreglement der Einwohnergemeinde Aarberg.

  • IconKleinbatterien / Autobatterien / Akkus

    Gebrauchte Batterien und Akkus bis 5 kg

    Entsorgungskosten:gratis

    Batterien und wiederaufladbare Akkumulatoren enthalten je nach Typ unterschiedlich hohe Mengen an Schwermetallen. Beim Recycling werden diese als Sekundärrohstoffe zurück gewonnen. Werden Batterien hingegen mit dem Kehricht verbrannt, so bleiben die Schwermetalle in der Filterasche und in der Schlacke zurück und müssen deponiert werden.

    Rohstoffe und Herstellung
    In einer Batterie findet eine Umwandlung von chemischer in elektrische Energie statt. Das Grundprinzip ist bei fast allen Batterien das Gleiche: Ein Metall, das den Minuspol bildet, steht einem Metalloxid gegenüber, das den Pluspol bildet. Zwischen diesen beiden Polen befindet sich eine leitende Flüssigkeit der Elektrolyt.

    Sammlung und Aufbereitung
    Batterien gelten als Sonderabfall. Seit dem 1. Juli 1998 sind Händler, welche Batterien oder Akkus verkaufen, zur Rücknahme verpflichtet. Die Verbraucher haben ebenso die Pflicht, gebrauchte Batterien an die Verkaufsstellen zurück zugeben.

    Die einzige Schweizer Recyclinganlage, Batrec Industrie AG in Wimmis, sortiert Blei- und Nickel-Cadmium-Akkumulatoren aus und führt sie spezialisierten Recyclinganlagen im Ausland zu.

    Tipps

    • Gebrauchte Batterien an die Verkaufsstellen zurückbringen.
    • Solarenergie oder direkte Steckdosenanschlüsse bevorzugen.
    • Vor dem Entsorgen von kleinen elektrischen Gegenständen die Batterien entfernen.
    • Alle Batterien eines Gerätes gleichzeitig erneuern. Alte und neue Batterien nicht mischen.
    • Akkus zur Verlängerung ihrer Lebensdauer ab und zu ganz entladen.
  • IconPapier und Karton

    Der Papiersammlung Zeitungen, Zeitschriften aller Art sowie grafische Papiere mitgeben.

    In die Kartonsammlung gehören neben gebrauchten Kartons auch Couverts oder Telefonbücher. Deren Leimstoffe bereiten der Kartonindustrie im Unterschied zur Papierproduktion keine Probleme.

    Am Abfuhrtag, sauber gebündelt (Papier und Karton getrennt) an den offiziellen Kehrichtsammelstellen deponieren.

    Papier und Karton sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ihre Herstellung benötigt grosse Mengen an Rohstoffen, Wasser und Energie. Sparsamer Umgang, das Sammeln von Altpapier und –karton gemäss Vorschriften der Gemeinden sowie die Verwendung von Recyclingprodukten tragen dazu bei, dass die Wälder erhalten bleiben und die Umweltbelastungen durch die Papierindustrie zurückgehen.

    Rohstoffe und Herstellung
    Papier besteht aus Naturfasern, früher wurden für die Papierherstellung vor allem Textilfasern wie Leinen, Baumwolle oder Jute gebraucht. Heute wird Papier aus Holz hergestellt. Die Fasern werden mit Wasser zu einem Brei verarbeitet, welcher auf ein Sieb aufgetragen, gepresst und schliesslich getrocknet wird.
    Je nach Qualitätsanforderungen wie Dicke, Reissfestigkeit oder Lichtechtheit ist der Faserstoffanteil unterschiedlich. Je grösser der Zellstoffanteil, desto besser ist die Qualität, aber umso grösser ist auch der Holz-, Energie- und Wasserverbrauch.

    Damit das Papier nicht braun bleibt, muss es gebleicht werden. Die relativ günstige, aber umweltschädliche Methode mit Chlor wird in Europa kaum mehr praktiziert. Umweltfreundlicher sind die Bleichmittel Chlordioxid, Sauerstoff, Ozon oder Wasserstoffperoxid.

    Tipps

    • Kopieren mit Köpfchen: ein Zirkulationssystem kann viele Kopien ersetzen. Reservekopien sind meist überflüssig.
    • Einseitig bedrucktes Ausschusspapier für Notizen und Probeausdrucke verwenden.
    • Papier sparen durch doppelseitiges Kopieren sowie durch das verkleinern von Texten. Druckaufträge genau kalkulieren.
    • Zeitschriften und Zeitungen mit anderen teilen.
    • Recyclingpapier brauchen: Die Qualität entspricht derjenigen neuer Papiere und verursacht beim Drucken und Kopieren keine Probleme mehr. Der Gebrauch von Recyclingpapier reduziert den Einsatz von wertvollen Rohstoffen, Energie, Chemikalien und Wasser.
    • Beim Einsatz von Frischfaserpapier zertifiziertes FSC-Papier verwenden.
    • Beschichtetes Papier (Thermofaxpapier, Selbstdurchschreibpapier), verschmutztes Papier oder durchgefärbte Papiere nicht in die Sammlung, sondern in den Kehrichtsack geben.
  • IconPET-Flaschen

    Kleine und grosse PET-Getränkeflaschen mit dem offiziellen PET-Recycling-Signet

  • IconSonderabfälle (Chemikalien)

    Säuren, Quecksilber, Laugen, Lacke, Reinigungsmittel, Gifte.

  • IconSperrgut

    Abbruchholz; Abbruchmaterial aus Holz/Kunststoff; Autositz für Kinder; Badewannen aus Kunststoff; Bett, Holz-/Kunststoffteile; Blumenkisten aus Kunststoff; Bodenbeläge-/-platten aus Holz/Kunststoff/Kork; Bretter; Bügelbrett, Holz-/Kunststoffteile; Campngmöbel aus Holz/Kunststoff; Couch; Dachfenster, Holz-/Kunststoffteile; Dachpappe; Dachrinnen aus Kunststoff; Dämmplatten aus Holz/Kunststoff; Deckenplatten; Duschkabine aus Kunststoff; Duschwanne aus Kunststoff; Fässer, leer aus Holz/Kunststoff; Federbetten; Fensterrahmen aus Holz/Kunststoff; Fensterladen aus Holz/Kunststoff; Gartenmöbel aus Holz/Kunststoff; Gartentor aus Holz; Gartenzaun aus Holz; Gehäuse aus Holz/Kunstoff; Harrasse aus Holz/Kunststoff; Holz; Holzmöbel; Holzpalette; Holzpalisade; Inlineskates; Isolationsmatten; Jalousien aus Holz/Kunststoff; Kehrichtcontainer aus Kunststoff; Kickboard; Kinderbett mit Matratze; Kisten aus Holz/Kunststoff; Kleinmöbel aus Holz/Kunststoff; Korkmatten; Koffer; Lättlicouch; Kunststoffbeläge; Kunststoffrohre; Kunststofftische; Kunststoffstühle; Lamellenstoren aus Kunststoff; Lamellenvorhang aus Kunststoff; Lavabo aus Kunststoff; Liegebett, Holz-/Kunststoffteile; Liegestuhl, Holz-/Kunststoffteile; Linoleum; Matratze; Möbel, Kleinmöbel aus Holz/Kunststoff; Paletten, Holz; Palisade, Holz; Parkettböden; Pavatexplatten; Polstermöbel, Polstersessel; Rahmen aus Holz/Kunststoff; Rasenteppich (Kunststoff); Rohre aus Kunststoff; Rolladen aus Holz/Kunststoff; Rollbrett; Rollerblade; Schlitten aus Holz/Kunststoff; Schränke aus Holz/Kunststoff; Skateboard; Ski; Skistöcke; Snowboard; Sockelleisten aus Holz; Sofa; Sonnenkollektoren; Sonnenschirm aus Holz/Kunststoff; Spanplatten; Spülkasten aus Kunststoff; Storen aus Holz/Kunststoff; Stühle aus Holz/Kunststoff; Surfbretter; Tapeten; Teppiche; Treppe aus Holz; /Kunststoff; Türen aus Holz; Wannen aus Kunststoff; Waschbecken aus Kunststoff; WC-Spülkasten; Wellblech aus Kunststoff; Wohnwand; Zaine; Zaun aus Holz; Zelte, ohne Stangen.

  • IconTextilien und Schuhe

    Saubere, noch tragbare Kleider und Schuhe (paarweise zusammen gebunden), Tisch-, Haushaltund Bettwäsche, Gürtel, Taschen, Daunenbettwaren, Stofftiere in gut verschnürten Säcken.

  • IconTierkadaver

    Kleintierkadaver, Schlachtabfälle bis 200 kg

Kontakt & öffnungszeiten

Stadt Aarberg
Stadtplatz 46
3270 Aarberg

Telefon: +41 32 391 25 20
Kontaktieren Sie uns per E-Mail

Ab Montag, 24. September 2018 bis und mit Freitag, 12. Oktober 2018 gelten folgende reduzierte Herbstöffnungszeiten:

Montag / Dienstag / Donnerstag 08.00 – 11.30 Uhr
Mittwoch 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag 08.00 – 14.00 Uhr durchgehend

Montag 08:00h - 11:30h / 14:00h - 17:00h

Dienstag 08:00h - 11:30h / 14:00h - 17:00h

Mittwoch geschlossen / 14:00h - 18:00h

Donnerstag 08:00h - 11:30h / 14:00h - 17:00h

Freitag 08:00h - 14:00h

Abteilungen

 AHV-Zweigstelle
 032 391 25 15
 Bauabteilung  032 391 25 25
 Bibliothek 032 392 20 86
 Bildungsabteilung 032 392 30 70
 Finanzabteilung 032 391 25 10
 Präsidialabteilung 032 391 25 20
 Sozialabteilung 032 391 25 30
 Werkhof Aarberg 032 392 24 40
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