Aarberg Stedtli

Ambrosia im Garten

Ambrosia im Garten

Seit ein paar Jahren breitet sich die Problempflanze Ambrosia in der Schweiz aus. Der Blütenstaub kann starke Allergien auslösen. Bei weiterer Verbreitung besteht eine grosse Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. Seit 1. Juli 2006 müssen Standorte dieser Pflanzen gemeldet und die Pflanzen vernichtet werden.
Die Ambrosia ist eine sommerannuelle Pflanze, deren Wuchshöhe stark vom Umfeld (Bodenart, Licht, Feuchtigkeit, etc.) abhängt und von etwa 0.3 m bis 1.5 m variieren kann. Die Pflanze keimt im April und blüht von Juli bis Oktober. Botaniker bezeichnen ihre Blätter als "doppelt fiederteilig, gestielt". Sie sind auf beiden Seiten grün mit weisslicher Nervatur. Der meist rötliche Stängel ist behaart, robust und verzweigt sich stark. Die Pflanze ist einhäusig.
Der sehr allergene Pollen kann Symptome ähnlich der Gräserallergie verursachen: triefende, juckende Nase; tränende, geschwollene Augen; kann Asthma und Nesselfieber auslösen. Die Pollen können tief in die Lunge eindringen und dort eine Entzündung oder Schwellung der Bronchialschleimhaut bewirken. Ambrosia bereitet sich mit Hilfe des Menschen aus, über Schmutz an Fahrzeugen, Erdtransporten, Bau- und Landmaschinen oder über Vogel- und Kleintierfutter. Sie findet sich daher vorweigend in Privatgärten und Parkanlagen, entlang von Strassen und Bahnen, in Kiesgruben, Kompostplätzen, Baustellen oder in landwirtschaftlichen Kulturen.

 

Meldung und Bekämpfung ist obligatorisch. Wie geht man vor?

  • Allergiker sollen den Pflanzen fern bleiben.
  • Pflanzen ausreisen, bevor sie blühen, unbedingt aber vor der Samenbildung.
  • Beim Ausreissen Handschuhe und während der Blütenzeit Staubmaske tragen.
  • Mit der Wurzel ausreissen, nicht nur abschneiden.
  • Pflanzen mit dem Hauskehricht entsorgen, nicht in die Grünabfuhr oder auf den Kompost geben.
  • Vorkommen bei der Gemeindeverwaltung oder direkt bei der Fachstelle für Pflanzenschutz des Kantons Bern, Rütti, 3052 Zollikofen (Tel. 032 910 51 53 oder per E-Mail michel.gygax(at)tvol.be.ch) melden.
  • Den Garten, besonders im Bereich, wo Vogelfutter gestreut wird, regelmässig kontrollieren.

 

Feuerbrand
Das Jahr 2007 war für den Kanton Bern und die Schweiz das bisher schlimmste Feuerbrandjahr. In 106 Gemeinden sind Feuerbrand-Befallsherde entdeckt worden. Die Krankheit hat sich epidemieartig ausgebreitet.
Ca. 30 bis 50% der Kernobst-Hochstammbäume (ca. 65'000 Bäume) sind bereits befallen.

Was ist Feuerbrand:
Feuerbrand ist eine gemeingefährliche und meldepflichtige, durch das Bakterium "Erwinia amylovora" verursachte Pflanzenkrankheit.
Feuerbrand bedroht und befällt die Kern- und Obstbäume (Apfel, Birne, Quitte) und verschiedene Zier- und Wildpflanzen. Die Krankheit verbreitet sich seuchenartig schnell aus. Die Übertragung erfolgt durch Bakterienschleim, der durch Insekten (Fliegen, Bienen, Wespen, Hummeln), Vögel, Kleinsäugetiere, Wind, Regen und den Menschen sehr rasch und weit verbreitet werden kann. Die Bakterien dringen während des Wachstums der Pflanzen über die Blüten, Triebe oder Wunden in die Pflanzen ein. Befallene Pflanzen müssen durch Fachpersonal an Ort und Stelle verbrannt werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu unterbinden.
Für die Gesundheit der Menschen besteht für diese Pflanzenkrankheit keine Gefahr.

Wie können Sie befallene Stellen erkennen?
Kurze Zeit nach der Infektion (in der Regel 2 bis 6 Wochen später) welken Blüten und Blätter der befallenen Triebe und werden dunkelbraun bis schwarz. Befallene Äste vertrocknen bei feucht-warmer Witterung innert Tagen. Die Spitze der befallenen Blatttriebe krümmt sich oft in charakteristischer Weise U-förmig nach unten. Die Rinde erkrankter Stellen sinkt oftmals ein und sieht feucht aus. Junge Pflanzen sterben innerhalb von 2 bis 3 Wochen ab. Bei älteren Pflanzen breitet sich die Krankheit innerhalb eines oder mehreren Jahren aus und führt zu deren Absterben.

Wo können Sie Verdachtsfälle melden?
Melden Sie den Feuerbrand sofort bei der Bauabteilung (032 391 25 25) oder dem Werkhof Aarberg (032 392 24 40), damit die Kontrolleure die befallenen Bäume begutachten und die nötigen Massnahmen einleiten können.

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