Aarberg Stedtli

Wald

Wald

Wir pflegen den Wald!

  • ...durch nachhaltige Holzproduktion

  • ...durch Erhalt und Förderung der Naturwerte

  • ...durch das Fördern der Erholungsfunktionen

  • ...durch gut ausgebildetes Personal


Wir brauchen den Wald!

  • ...als Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanze

  • ...als Luftfilter

  • ...für die Klimaregulierung

  • ...als Wasserspeicher

  • ...als Schutz vor Erosion

  • ...als Rohstofflieferant

 

Die Aarberger Wälder
Die beiden grössten Waldbesitzer in Aarberg sind die Burgergemeinde Aarberg mit 108 ha, gefolgt von der Einwohnergemeinde mit 63 ha Waldfläche. Dann werden weiter 36 ha Privatwald von den 20 Eigentümern bewirtschaftet.

Im September 2009 haben sich die Burger- und die Einwohnergemeinde entschlossen, die forstliche Betriebsführung gemeinsam auszuschreiben.

Seit dem 1. September 2009 liegt diese nun in Händen von Eduard Reusser, Forstingenieur und Unternehmer. Er hat sich verpflichtet, diese Arbeiten im Auftragsverhältnis auszuführen.

Für die hoheitlichen Aufgaben, vor allem das Anzeichnen, ist Ruedi Schweizer aus Grissenberg verantwortlich. Er hat früher als Forstwart in den Aarberger Wäldern gearbeitet und führt heute das Privatwaldrevier Frienisberg-Wohlen.

Baumarten und Waldpflanzen
Ohne menschliches Dazutun würden im Burgerwald und in den angrenzenden Privatwäldern die Buchen vorherrschen, gemischt mit Eichen, Eschen und Ahornen. Die Wälder im Grien werden zu den Auenwäldern gezählt, sie stehen unter besonderem Schutz. Hier kommen fast alle möglichen Laubholzarten sowie die einheimische Föhre (Kiefer) vor. Die teilweise auch extensive Bewirtschaftung wird durch die Auenverordnung bestimmt.

Waldränder
Waldränder sind ein häufiges Element in unserer Landschaft, in Aarberg
gibt es 29 Kilometer davon. Als Lebensraum zwischen Wald und Kulturland sind strukturierte Waldränder besonders wichtig, sie geben dem Wald sein Image.

Diese besondere Pflege wird gemeinschaftlich von Landwirten und den Aarberger Schulen unter der Leitung des Försters ausgeführt.

Der Waldrand braucht Pflege: Geradlinige Waldränder sind eintönig und erbringen wenig Nischen und Verstecke für die Tiere. Waldränder sollen Stark strukturiert sein, mit kleineren und grösseren Buchten, Krautfläche, Sträuchern und Einzelbäumen.

Waldbewohner - Waldbesucher
Der Wald soll nicht nur Raum für die Natur sein, für Tiere, Vögel und Pflanzen, sondern auch der Mensch soll hier seinen Ort für Ruhe und Entspannung oder auch für aktive Betätigung finden.

Diese teils schwer zu vereinbarenden Ansprüche können auf verschiedene Art zusammengefasst werden. Die Aarberger Wälder sind multifunktional. Zur Zeit werden im BUWAL die zukünftigen Waldfunktonen definiert und in einem Waldprogramm zusammengefasst werden.

Produkte des Waldes
Vor hundert Jahren wurden in den Mittellandwäldern oft Fichten und Tannen gepflanzt, weil damals Holznot herrschte und diese Nadelhölzer vielseitig verwendbar waren vor allem für Bauholz. Heute wissen wir, dass ein gemischter Wald den Monokulturen in allen Belangen überlegen ist. Die Laubhölzer mit ihren tiefgehenden Wurzeln sind stabiler gegen den Wind, eine vielfältige Baumartenzusammensetzung verbessert die Biodiversität und wirkt sich beim Holzverkauf positiv für den Betrieb aus. Was der Förster heute begründet, kommt in 100 Jahren zum Tragen!

Die Holznutzung in Aarberg reicht vom Rundholz (Stammholz) über Industrie- bis zum Brennholz. Die Nadelholzstämme werden zum Hauptteil an regionale Sägereien verkauft. Laubholzstämme werden mehr an Händler geliefert. Italien ist ein grosser Abnehmer von Buchenholz.

Unter Industrieholz verstehen wir Sortimente minderer Qualität, Schleifholz für die Papierherstellung und Plattenholz für die Spanplatten. Grosse Sterholzbeigen, der frühere Stolz der Holzermeister, gehören der Vergangenheit an, heute sind kranlange Sortimente (4 – 6 Meter) gefragt und werden an Haufen (Holzpolter) gelegt.

Brennholz und Hackschnitzel sind unter dem Sammelbegriff Energieholz bekannt. Diese werden meist von spezialisierten Unternehmern hergestellt.

Libellen, einst verschmäht und gefürchtet, gelten heute als Indikatoren für noch intakte Lebensräume.
Während dem Umbau der alten Schlammabsetzbecken im Grien 1991 ist mir aufgefallen, dass sich hier schon im Sommer an den Gewässern eine stattliche Zahl durchziehender Vögel aufhielt. Dies bewog mich, darüber Buch zu führen, bis heute ist eine ansehnliche Liste zustande gekommen. Nebenbei freute ich mich an den vielen LIbellen, die umherschwirrten. Durch das Fotografieren war es mir später möglich, diese zu bestimmen, und siehe da, allein im Ryserloch leben über 20 Libellenarten!
Libellen entwickeln sich als räuberisch lebende Larven in Gewässern. Zur Metamorphose verlassen sie das nasse Element und krallen sich an irgendeiner Pflanze fest. Aus der Larvenhaut schlüpft anschliessend das Fluginsekt, erst noch mit trüben, hängenden Flügeln. Doch bald schwingt sie sich durch die Lüfte und fängt fleissig kleinere Insekten. Nach der Paarung werden dann die Eier meist ins Wasser oder sicher in der Nähe davon gelegt, woraus je nach Art sofort oder erst im nächsten Frühjahr wiederum die kleinen Larven schlüpfen, dann beginnt der Ablauf wieder von vorne. Bei uns ist die Winterlibelle die einzige Art, die als Fluginsekt überwintert.

Die gebänderte Prachtlibelle lebt an Fliessgewässern. Oft sehen wir sie wie ein Schmetterling gaukelnd entlang von Wegen. Im Spätsommer werden die Eier vom Weibchen in schwimmende Pflanzentteile gelegt. Die bald darauf schlüpfenden Larven überwintern im Wasser, sie brauchen etwa 10 Monate für ihre Entwicklung. Im Juni des folgenden Jahres vrelassen diese das nasse Element und häuten sich zu Fluginsekten.

Die blaugrüne Mosaikjungfer ist bei uns die häufigsteLibelle, wir finden sie an kleinsten Waldtümpeln und Seen, ja sogar in Gartenteichen. Ihre Larve lebt 2 - 3 Jahre räuberisch im Wasser, sie ernährt sich von Kaulquappen und kleinen Insekten. Die Libelle schlüpft ab Mitte Juni und fliegt bis Ende Oktober, eine kurze Zeitspanne gegenüber ihrer Entwicklungszeit im Wasser.

Die zweigestreifte Quelljungfer, eine gefährdete Libellenart, lebt an sandigen, kleinen Bächen. Sie fliegt ab Ende Mai bis Ende August bei sonnigem warmem Wetter. Das Weibchen legt die Eier im Flug ins seichte Bachbett, die Larvenentwicklung kann 3 - 5 Jahre dauern, je nach Nahrungsangebot.

Vom Forstrevier werden für die Schulen und interessierte Vereine Exkursionen und Arbeitseinsätze organisiert.

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