Mineralische Altöle und verbrauchtes Speiseöl sind Sonderabfälle. Sie werden separat gesammelt und verwertet. Im Haushalt fallen in der Regel nur Kleinstmengen an Speiseöl an. Zum Schutz der Gewässer dürfen Öle und Fette auf keinen Fall über die Kanalisation entsorgt werden.
Stoffbeschreibungen
Mineralisches Altöl: Altöle sind gebrauchte halbflüssige oder flüssige Schmierstoffe, die ganz oder teilweise aus Mineralöl oder synthetischen Ölen bestehen, einschliesslich ölhaltige Rückstände aus Behältern, Emulsionen und Wasser-Öl-Gemische.
Beim Einsatz sind sie beispielsweise durch Alterung und Verunreinigung unbrauchbar geworden. Der weitaus grösste Anteil an Altöl stammt aus Industrie und Gewerbe. Im Privathaushalt fällt mineralisches Altöl selten an, allenfalls beim Wechseln des Motorenöls.
Speiseöl: Speiseöl-Abfälle sind nicht mehr geniessbare Öle und Fette pflanzlicher oder tierischer Herkunft. Sie fallen hauptsächlich in Form von altem Frittieröl in Restaurants und Kantinen an. Im Privathaushalt fällt Speiseöl als Abfall meist nur in Kleinstmengen an.
Sammlung und Aufbereitung
Mineralisches Altöl und Speiseöl gehören zu den Sonderabfällen, deren Abgabe, Transport und Entgegennahme bewilligungspflichtig sind und mit Hilfe von Begleitscheinen von den Kantonen kontrolliert werden.
Industrie und Gewerbe müssen ihre mineralischen Altöl- oder Speiseölabfälle direkt bei den zugelassenen Verwertungs- und Aufbereitungsanlagen anliefern oder es von diesen abholen lassen.
Für mineralisches Altöl und Speiseöl aus dem Haushalt stehen in den meisten Gemeinden Sammelstellen zur Verfügung. Mineralisches Altöl und Speiseöl werden zum Teil getrennt gesammelt.
Tipps
Kostenlose Entsorgung bei der Sammelstelle Dreschschopf an der Kappelenstrasse 14 in Aarberg.
Getränkedosen, Tiernahrungsschalen, Lebensmitteltuben, Menüschalen, Folien, kleinere Aluminiumteile und alle anderen Verpackungen mit dem Alu-Recycling-Signet.
Stahlblech
Die separate Sammlung und Verwertung von sauberen Stahlblechdosen ist ökologisch sinnvoll, denn sie spart die Ressourcen Stahl und Zinn ein. Zudem reduzieren sich der Energieverbrauch und die Luftbelastung im Vergleich zur Entsorgung und Neuproduktion stark.
Rohstoffe und Herstellung
Konservendosen werden meist aus Stahlblech hergestellt. Wenn diese mit einer Zinnschicht als Korrosionsschutz überzogen ist, spricht man von Weissblech. Es gibt aber auch Dosen, bei denen das Stahlblech mit einem weissen Lack beschichtet ist.
Sammlung und Aufbereitung
Verpackungen, die mit dem Stahlblech-Recyclingsignet gekennzeichnet sind, gehören in die Stahlblechsammlung und nicht ins Altmetall. Für die Sammlung sind die Gemeinden zuständig. Viele Gemeinden sammeln aufgrund von Empfehlungen der Recyclingorganisationen Stahlblech und Aluminium in einem gemeinsamen Behälter.
Neben den Konservendosen bestehen die meisten Deckel von Einweggläsern und einige wenige Getränkedosen aus Stahlblech.
Tipps
Aluminium
Beim Recycling von Aluminium sind Einsparungen von bis zu 95% der bei der Erstproduktion eingesetzten Energie möglich. Dank neuer Technologien bereiten Schmutzstoffe im Verwertungsprozess keine grossen Probleme mehr.
Rohstoffe und Herstellung
Aluminium ist ein Leichtmetall. In der Natur kommt es als Salz oder Erz (Bauxit) vor. Letzteres wird hauptsächlich im Tagbau rund um den Äquatorgürtel gewonnen – unter anderem in Australien, Guinea, Jamaika, Brasilien und Venezuela.
Sammlung und Aufbereitung
Gesammelt werden alle mit dem Alu-Recyclingsignet gekennzeichneten Verpackungen wie Getränkedosen, Tierfutterschalen, Tuben, Menü- und Backschalen, nichtmagnetische Konservendosen, Tablettenröhrchen sowie Haushaltgegenstände wie Bratpfannen, Backformen und Ähnliches.
Für die Sammlung von Aluminium gibt es in den meisten Gemeinden Sammelstellen.
Tipps
Kostenlose Entsorgung an der Sammelstelle Dreschschopf an der Kappelenstrasse 14 oder an der Sammelstelle Bluebox an der Alten Lyssstrasse 12
Nur Flaschenglas gehört ins Altglas!
Glas kann ohne Qualitätsverlust beliebig oft eingeschmolzen werden. Seit dem Jahr 2002 bezahlen Hersteller und Importeure eine vorgezogene Entsorgungsgebühr für Getränkeverpackungen aus Glas.
Zuständig für die Glassammlung sind die Gemeinden. Für farbgetrennt gesammeltes Altglas, das einem echten Recycling zugeführt wird, erhalten sie eine höhere Entschädigung als für Glasscherben, die zu Sandersatz verarbeitet werden.
Rohstoffe und Herstellung
Glas wird aus den Primärrohstoffen Quarzsand, Soda und Kalk hergestellt. In kleinen Mengen kommt Dolomit, Feldspat, Calumite (Hochofenschlacke) und Natriumsulfat als Flussmittel hinzu.
Da Glas beliebig oft wieder eingeschmolzen und neu geformt werden kann und dank der hohen Rücklaufquote von Altglas müssen in der Schweiz nur wenig neue Rohstoffe eingesetzt werden. Bei einer Temperatur von rund 1500 Grad Celsius werden die Primärrohstoffe und Altglas geschmolzen und in Gussformen zu Flaschen oder Verpackungsgläsern geblasen. Der Energieverbrauch für die Glasschmelze ist hoch.
Sammlung und Aufbereitung
Rund 63% des Altglases werden in der Schweiz farbgetrennt für die Wiederverwertung zu neuwertigem Glas gesammelt, denn für die Herstellung einer neuen weissen oder braunen Flache kommen nur weisse oder braune Scherben zum Einsatz.
Knapp 35% des Glases werden farbgemischt für minderwertigere Produkte verwertet. Nur etwa 2% des Glases werden als Ganzglas gesammelt, gewaschen und als Getränkeflaschen wieder verwendet.
Das farbgetrennte Altglas gelangt per Bahn- oder Strasse nach St. Prex (VD) in die einzige Schweizer Aufbereitungsanlage und in das dazugehörige Glaswerk oder in eine Aufbereitungsanlage ins Ausland. Da in der Schweiz ein Altglasüberschuss herrscht, geht zurzeit mehr als die Hälfte des Altglases in den Export. Im Ausland wird es praktisch ausschliesslich zu Neuglas verarbeitet.
Tipps
Kostenlose Entsorgung in den durch die Gemeinde aufgestellen Glascontainern:
Einwohnergemeinde Aarberg
Stadtplatz 46
3270 Aarberg
Telefon: +41 32 391 25 20
Kontaktieren Sie uns per E-Mail
Öffnungszeiten
Montag / Dienstag / Donnerstag
09.00 – 11.30 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr
Mittwoch 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag 09.00 – 14.00 Uhr
Nach vorgängiger telefonischer
Anmeldung können auch ausserhalb der
aufgeführten Öffnungszeiten individuelle
Termine vereinbart werden.
AHV-Zweigstelle | 032 391 25 15 |
Bauabteilung | 032 391 25 25 |
Bibliothek | 032 392 20 86 |
Bildungsabteilung | 032 392 30 70 |
Finanzabteilung | 032 391 25 10 |
Präsidialabteilung | 032 391 25 20 |
Schwimmbad | 032 392 23 84 |
Sozialabteilung | 032 391 25 30 |
Werkhof Aarberg | 032 392 24 40 |
Einwohnergemeinde Aarberg
Stadtplatz 46
3270 Aarberg
Telefon: +41 32 391 25 20
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Mittwoch 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag 09.00 – 14.00 Uhr
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Anmeldung können auch ausserhalb der
aufgeführten Öffnungszeiten individuelle
Termine vereinbart werden.
AHV-Zweigstelle | 032 391 25 15 |
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Präsidialabteilung | 032 391 25 20 |
Sozialabteilung | 032 391 25 30 |
Werkhof Aarberg | 032 392 24 40 |
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